Bohnenkultur

Kaffee mit tropischem Touch

Karamell, Nüsse und Zartbitterschokolade sind nur einige der charakteristischen Aromen, die in einer klassischen Tasse Kaffee stecken. Doch Kaffee hat das Potenzial, alternative Nuancen mitzubringen, zum Beispiel tropische Noten wie Mango, Zitrusfrüchte, Papaya und Ananas – ganz ohne den Zusatz von Sirup.

Kaffee enthält nicht nur winterliche Noten wie Schokolade, Kakao und Getreide-Röstaromen“, erklärt Francesca Bieker, Kaffeeverkosterin aus Triest. Die autorisierte Ausbilderin und Prüferin für die Specialty Coffee Association weiß:
Er kann auch angenehm säuerliche und süße Noten haben, wie zum Beispiel die von tropischen Früchten. Diese Eigenschaften hängen nicht nur von den Bedingungen des Kirschenanbaus ab, sondern auch von der lokalen Tradition, die aus der Extraktionsmethode, der Herkunft des Kaffees und der Röstung besteht. Genau das prägt den Geschmack.

Es beginnt mit der Umgebung

Wein schmeckt nicht einfach nur nach Wein, und nicht jeder Kaffee schmeckt einfach nach Kaffee. Die Besonderheiten des Terroirs, des Klimas, der Traube selbst und sogar der Anbau- und Kellertechnik spielen beim Wein eine entscheidende Rolle. Das ist beim Kaffee nicht anders. Wenn man bedenkt, dass die Kaffeekirsche in tropischen Klimazonen angebaut wird, ist es nicht verwunderlich, dass geröstete und aufgebrühte Bohnen von Natur aus Spuren anderer Früchte in sich tragen, die unter den gleichen Bedingungen gedeihen.

Bieker erklärt, dass großflächig angebauter Kaffee, der hauptsächlich aus Brasilien stammt, typischerweise ein Röstaroma mit einem Hauch von Schokolade und Haselnuss verströmt, weil den milderen, süßeren Arabica-Sorten bittere Robusta-Bohnen beigemischt werden. Kaffeekonsument:innen haben sich im Allgemeinen an diese Art Kaffee gewöhnt und halten sie für den „Maßstab“ dafür, wie Kaffee schmecken sollte – obwohl es in Wirklichkeit nur eine der unzähligen Geschmacksmöglichkeiten ist.

Auch die Vorröstung der Kirsche hat Einfluss auf das Endprodukt. Bei der trockenen Aufbereitung wird die ganze Frucht nach der Ernte getrocknet, bevor die Bohne entfernt wird. So kann die Bohne die Eigenschaften der sie umhüllenden Frucht aufnehmen. Bieker erklärt, dass dies den Geschmack und die Süße verstärkt. Bei der nassen Aufbereitung steht dagegen die Bohne im Vordergrund. Bei diesem Verfahren werden die Kerne aus dem Fruchtfleisch entfernt und gewaschen, was den Säuregehalt erhöht.

Auf der Suche nach dem tropischen Faktor: Bohnen und Verkostung

Kaffeeliebhaber:innen können diese Noten das ganze Jahr über genießen, doch das erfrischende tropische Flair hat zweifellos besonders im Sommer seinen Reiz. Um eine herausragende Tasse zu verkosten, empfiehlt Bieker, Single-Origin-Bohnen (hervorgehobene Wörter mit der generischen Seite über Kaffeebohnen verlinken) zu suchen, zum Beispiel aus Äthiopien, Kenia und einigen mittelamerikanischen Ländern wie Guatemala und Costa Rica. Insbesondere äthiopischer Kaffee weist mit die wenigsten Bitterstoffe auf, dafür deutliche Säure und süße Spuren von Ananas, reifen Früchten, Pfirsich und Aprikosen.

Egal, ob der Kaffee gefiltert oder mit einer Espressomaschine zubereitet wird – am besten lassen sich die tropischen und anderen Nuancen zu erkennen, indem der Kaffee verkostet und nicht nur getrunken wird. Achten Sie auf die Bitterkeit und Säure und lesen Sie die Aromen heraus, die sich am Gaumen materialisieren. Anfänger:innen können damit beginnen, sich vorab über die Bohnen zu informieren, um herauszufinden, nach welchen Aromen sie suchen müssen. Übung macht den Meister – und ehe Sie sich versehen, schmecken Sie mehr als nur Kaffee in Ihrer Tasse.

Kaffee enthält nicht nur winterliche Noten wie Schokolade, Kakao und Getreide-Röstaromen“, erklärt Francesca Bieker, Kaffeeverkosterin aus Triest. Die autorisierte Ausbilderin und Prüferin für die Specialty Coffee Association weiß:
Er kann auch angenehm säuerliche und süße Noten haben, wie zum Beispiel die von tropischen Früchten. Diese Eigenschaften hängen nicht nur von den Bedingungen des Kirschenanbaus ab, sondern auch von der lokalen Tradition, die aus der Extraktionsmethode, der Herkunft des Kaffees und der Röstung besteht. Genau das prägt den Geschmack.

Es beginnt mit der Umgebung

Wein schmeckt nicht einfach nur nach Wein, und nicht jeder Kaffee schmeckt einfach nach Kaffee. Die Besonderheiten des Terroirs, des Klimas, der Traube selbst und sogar der Anbau- und Kellertechnik spielen beim Wein eine entscheidende Rolle. Das ist beim Kaffee nicht anders. Wenn man bedenkt, dass die Kaffeekirsche in tropischen Klimazonen angebaut wird, ist es nicht verwunderlich, dass geröstete und aufgebrühte Bohnen von Natur aus Spuren anderer Früchte in sich tragen, die unter den gleichen Bedingungen gedeihen.

Bieker erklärt, dass großflächig angebauter Kaffee, der hauptsächlich aus Brasilien stammt, typischerweise ein Röstaroma mit einem Hauch von Schokolade und Haselnuss verströmt, weil den milderen, süßeren Arabica-Sorten bittere Robusta-Bohnen beigemischt werden. Kaffeekonsument:innen haben sich im Allgemeinen an diese Art Kaffee gewöhnt und halten sie für den „Maßstab“ dafür, wie Kaffee schmecken sollte – obwohl es in Wirklichkeit nur eine der unzähligen Geschmacksmöglichkeiten ist.

Auch die Vorröstung der Kirsche hat Einfluss auf das Endprodukt. Bei der trockenen Aufbereitung wird die ganze Frucht nach der Ernte getrocknet, bevor die Bohne entfernt wird. So kann die Bohne die Eigenschaften der sie umhüllenden Frucht aufnehmen. Bieker erklärt, dass dies den Geschmack und die Süße verstärkt. Bei der nassen Aufbereitung steht dagegen die Bohne im Vordergrund. Bei diesem Verfahren werden die Kerne aus dem Fruchtfleisch entfernt und gewaschen, was den Säuregehalt erhöht.

Auf der Suche nach dem tropischen Faktor: Bohnen und Verkostung

Kaffeeliebhaber:innen können diese Noten das ganze Jahr über genießen, doch das erfrischende tropische Flair hat zweifellos besonders im Sommer seinen Reiz. Um eine herausragende Tasse zu verkosten, empfiehlt Bieker, Single-Origin-Bohnen (hervorgehobene Wörter mit der generischen Seite über Kaffeebohnen verlinken) zu suchen, zum Beispiel aus Äthiopien, Kenia und einigen mittelamerikanischen Ländern wie Guatemala und Costa Rica. Insbesondere äthiopischer Kaffee weist mit die wenigsten Bitterstoffe auf, dafür deutliche Säure und süße Spuren von Ananas, reifen Früchten, Pfirsich und Aprikosen.

Egal, ob der Kaffee gefiltert oder mit einer Espressomaschine zubereitet wird – am besten lassen sich die tropischen und anderen Nuancen zu erkennen, indem der Kaffee verkostet und nicht nur getrunken wird. Achten Sie auf die Bitterkeit und Säure und lesen Sie die Aromen heraus, die sich am Gaumen materialisieren. Anfänger:innen können damit beginnen, sich vorab über die Bohnen zu informieren, um herauszufinden, nach welchen Aromen sie suchen müssen. Übung macht den Meister – und ehe Sie sich versehen, schmecken Sie mehr als nur Kaffee in Ihrer Tasse.