Herstellung des Kaffees

Die Kaffeepflanze

Die Kaffeepflanze ist ein immergrüner Strauch, der zur Familie der Rubiaceae gehört und ursprünglich aus dem zentralen und westlichen Afrika südlich der Sahara stammt.

In der freien Natur können Kaffeepflanzen zwischen 6 und 12 Meter hoch werden, während sie auf den Kaffeeplantagen dieser Welt meist bis maximal 2 Meter wachsen.

Es existieren zwei Hauptarten von Kaffeepflanzen: Coffea Canephora – auch bekannt als Coffea Robusta – und Coffea Arabica.

Aus Coffea Arabica werden uns die Sorten Bourbon, Catuai, Caturra, Maragogype, Pacas, Pacamara, Sumatra und Typica sowie Bourbon Yellow, Catual Yellow, Caturra Yellow und Maragogype gezaubert.

Wie der Name schon vermuten lässt: Im Vergleich zu Arabica Kaffee ist Coffea Robusta widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlingen. Er besitzt einen viel höheren Koffeingehalt. Robusta Kaffee wird hauptsächlich in Vietnam angebaut, dort wo französische Kolonisten die Kaffeepflanze im späten 19. Jahrhundert kultivierten. Doch auch in Afrika und Brasilien ist diese Pflanze zu finden.

Die Welt des Kaffees

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Coffea Arabica

Aus Coffea Arabica werden uns die Sorten Bourbon, Catuai, Caturra, Maragogype, Pacas, Pacamara, Sumatra und Typica sowie Bourbon Yellow, Catual Yellow, Caturra Yellow und Maragogype gezaubert.

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Blends

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Coffea Robusta

Wie der Name schon vermuten lässt: Im Vergleich zu Arabica Kaffee ist Coffea Robusta widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlingen. Er besitzt einen viel höheren Koffeingehalt. Robusta Kaffee wird hauptsächlich in Vietnam angebaut, dort wo französische Kolonisten die Kaffeepflanze im späten 19. Jahrhundert kultivierten. Doch auch in Afrika und Brasilien ist diese Pflanze zu finden.

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Unter dem Begriff „Kaffeegürtel“ versteht man den Zusammenschluss aller tropischen Regionen, in denen Kaffee besonders gut wächst.

Ernte der perfekten Kaffeekirsche

Die Früchte der Kaffeepflanze, auch Beeren, Steinfrüchte oder Kirschen genannt, brauchen etwa 9 Monate, um zu reifen. Sie werden oft im Schatten von Obst- oder anderer Bäume angebaut, um vor der starken Sonne geschützt zu sein. So wird die Qualität der Früchte gesichert.

Die Kaffeeernte ist der erste Schritt im Prozess der Kaffeezubereitung. Diese erfolgt in der Regel nur einmal im Jahr und kann sich sogar über einen Zeitraum von einigen Monaten erstrecken, um den vollständigen Reifeprozess aller Früchte zu gewährleisten.

Obwohl es nicht nach einer komplizierten Tätigkeit aussieht – tatsächlich gibt es drei sehr unterschiedliche Erntemethoden, die jeweils ihre ganz besonderen Anforderungen mit sich bringen.

Die manuelle Ernte (Picking), wird, wie der Name schon sagt, von Hand ausgeführt. Obstpflücker lesen nur die perfekt ausgereiften Steinfrüchte. Das bedeutet, dass sie mehrmals zu den Pflanzen zurückkehren müssen, was die Ernte sehr zeitintensiv macht. Diese Methode wird meist zur Herstellung von hochwertigem, gewaschenem und natürlichem Kaffee angewandt. Mit dem Resultat eines unvergleichlichen Geschmacks- und Dufterlebnisses nach der Röstung.

Beim sogenannten „Stripping“, werden alle Sträucher in einem Zug geerntet, indem reife wie auch unreife Früchte abgestreift werden. Eine zusätzliche Sortierung ist erforderlich, da die Kaffeekirschen nicht alle zur gleichen Zeit reifen.

Die maschinelle Ernte ist lediglich in flachen Gebieten sowie auf Plantagen möglich, auf denen die Früchte perfekt gleichzeitig reifen. Die Erntemaschinen sind höher als die Kaffeepflanzen und mit Bürsten ausgestattet. Diese schütteln den Baum, lassen die Früchte auf den Boden fallen und sammeln Kirschen auf. Diese Erntetechnik ist sehr effizient und schnell, doch die Gesamtqualität des Kaffees ist geringer, da nicht alle geernteten Früchte reif und voll entwickelt sind.

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Herstellung des Kaffees

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